Rechtsanwalt, Fachanwalt für Sozialrecht, Fachanwalt für Strafrecht Mathias Klose, Yorckstr. 22, 93049 Regensburg

Berufsausbildung

Die rechtliche Ausgestaltung der Berufsausbildung folgt im Wesentlichen den Regelungen des Berufsbildungsgesetzes (BBiG).

Das Ausbildungsverhältnis ist kein gewöhnliches Arbeitsverhältnis, es gelten verschiedene Besonderheiten, insbesondere der Kündigungsschutz des § 22  (BBiG) oder die höchstens vier Monate dauernde Probezeit (§ 20 S. 2 BBiG).

Zunächst unterscheidet sich die Berufsausbildung von einer “normalen Tätigkeit” schon dadurch, dass zwischen Ausbilder und Auszubildendem ein Ausbildungsziel vereinbart wird, also das Erlernen eines bestimmten - in der Regel staatlich anerkannten - Ausbildungsberufs. Ein “normaler” Arbeitnehmer hingegen vereinbart mit seinem Arbeitgeber schlicht die Erbringung einer bestimmten Arbeitsleistung.

Auch sind Berufsausbildungsverhältnisse befristet durch das Ausbildungsziel, regelmäßig auf zwei bis drei Jahre, während ein “normales” Arbeitsverhältnis grundsätzlich nur ausnahmsweise befristet werden kann.

Auszubildende haben Anspruch auf eine “angemessene” Vergütung, die mindestens jährlich ansteigt. Die Unterschiede bei dem, was “angemessen” ist, sind natürlich von Ausbildungsberuf zu Ausbildungsberuf und Region zu Region immens.

Auszubildende sind - anders als “normale” Arbeitnehmer - verpflichtet, den Berufsschulunterricht zu besuchen und an den diesbezüglichen Prüfungen teilzunehmen.

Lösen Ausbilder oder Auszubildender das Ausbildungsverhältnis vorzeitig und hat die andere Person die Auflösung verschuldet, so kann Schadensersatz verlangt werden. Dies gilt jedoch nur innerhalb der kurzen Verjährungsfrist von drei Monaten (§ 23 BBiG).

Nach Ablauf der Probezeit kann der Arbeitgeber dem Auszubildenden nur kündigen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt (§ 22 II Nr. 1 BBiG). Der Auszubildende kann das Ausbildungsverhältnis mit einer Frist von vier Wochen kündigen (Nr. 2). Die Kündigung muss in jedem Fall schriftlich erfolgen und muss - anders als bei herkömmlichen Arbeitsverhältnissen - den Kündigungsgrund angeben (§ 22 III BBiG).

 

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Kanzlei

Rechtsanwaltskanzlei Klose
Yorckstr. 22
93049 Regensburg

Telefon: 0941 307 44 55 0
Telefax: 0941 307 44 55 1

Email: kanzlei@ra-klose.com
Web: www.ra-klose.com 

Montag - Donnerstag: 8.30 - 17.00 h
Freitag: 8.30 - 12.00 h

Kostenlose Parkplätze
Barrierefreier Zugang 

Anwälte

Mathias Klose
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Sozialrecht
Fachanwalt für Strafrecht

Christian Falke *
Rechtsanwalt
Mediator (HS Regensburg)

Dr. Martin Bartmann **
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht

 

* angestellter Rechtsanwalt   ** freier Mitarbeiter

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.