Rechtsanwalt, Fachanwalt für Sozialrecht, Fachanwalt für Strafrecht Mathias Klose, Yorckstr. 22, 93049 Regensburg

Aktuelles aus der Kanzlei


In der Rubrik Aus der Kanzlei berichten wir aus unserer täglichen Arbeit in der Kanzlei. Im Mittelpunkt stehen erfolgreich abgeschlossene Mandate, bei denen wir unsere Mandantinnen und Mandanten in oft schwierigen Situationen begleiten und ihre rechtlichen Ansprüche durchsetzen konnten.

Die dargestellten Fälle geben Einblick in typische Fragestellungen unserer Praxis und zeigen, wie sozialrechtliche oder auch strafrechtliche Verfahren tatsächlich ablaufen – jenseits abstrakter Paragrafen. 


 

Vergleich vor dem SG Regensburg: GdB 30 statt 20

GdB 30 statt GdB 20 – Ziel vor dem SG Regensburg erreicht

Nicht jedes Verfahren im SGB IX dreht sich um die Anerkennung einer Schwerbehinderung mit einem Grad der Behinderung (GdB) von 50. In der anwaltlichen Praxis geht es häufig zunächst um die Feststellung eines GdB von 30. Dies kann für Betroffene bereits von erheblicher Bedeutung sein: Arbeitnehmer können sich bei Vorliegen der weiteren gesetzlichen Voraussetzungen mit einem GdB von 30 der Schwerbehinderteneigenschaft gleichstellen lassen (§ 2 Abs. 3 SGB IX) und dadurch insbesondere den besonderen Kündigungsschutz erlangen. Zugleich bildet ein festgestellter GdB von 30 oftmals die Grundlage für spätere Änderungsanträge, wenn sich der Gesundheitszustand weiter verschlechtert. Ein aktuelles Verfahren vor dem Sozialgericht Regensburg zeigt, dass sich die Durchsetzung eines höheren GdB auch dann lohnen kann, wenn die Versorgungsverwaltung zunächst lediglich einen GdB von 20 anerkennt.
SG Landshut - 1.7.26 - S 7 BA 19/24 - Gericht kassiert DRV-Betriebsprüfungsbescheid

SG Landshut hebt Betriebsprüfungsbescheid der DRV über 951.615,33 € auf

Eine Betriebsprüfung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) nach § 28p SGB IV kann für Unternehmen existenzielle Folgen haben. Nicht selten enden diese Prüfungen mit erheblichen Beitragsnachforderungen. In besonders gravierenden Fällen stehen sechs- oder gar siebenstellige Beträge im Raum – verbunden mit erheblichen wirtschaftlichen und strafrechtlichen Risiken. Einen solchen Fall konnten wir nun mit Erfolg vor dem Sozialgericht Landshut abschließen.
Anerkenntnis des ZBFS vor dem SG Regensburg - GdB 50

GdB 50 nach Klageverfahren vor dem Sozialgericht Regensburg erreicht – Zweites Gutachten führte zum Erfolg

Vor dem Sozialgericht Regensburg (Az. S 17 SB 477/24) konnten wir für unseren Mandanten erfolgreich die Feststellung eines Grades der Behinderung (GdB) von 50 erreichen.Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS), Landesversorgungsamt, gab im laufenden Klageverfahren mit Schriftsatz vom 15.06.2026 ein Anerkenntnis ab. Unser Mandant nahm dieses Anerkenntnis an. Das Klageziel wurde damit vollständig erreicht.
SG Altenburg: Mastozytose GdB 50

Erfolg vor dem Sozialgericht Altenburg: GdB 50 für Mandantin mit systemischer Mastozytose – Anerkenntnis ohne Gutachten

Nicht jeder Erfolg im Schwerbehindertenrecht beruht auf einem medizinischen Sachverständigengutachten. Manchmal überzeugt bereits die juristische Argumentation. Genau dies ist in einem von unserer Kanzlei geführten Verfahren vor dem Sozialgericht Altenburg (Az. S 34 SB 1096/25) gelungen. Unsere Mandantin leidet an einer indolenten systemischen Mastozytose, einer seltenen Erkrankung, die zahlreiche Organsysteme betreffen und zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen kann. Trotz der vielfältigen Beschwerden hatte die zuständige Behörde zunächst lediglich einen Grad der Behinderung (GdB) von 20 anerkannt.
Urteil des SG Regensburg vom 23.6.26 (S 13 SB 106/24) - GdB 50

Erst 20, dann 30, am Ende GdB 50

Wieder einmal konnten wir für eine Mandantin vor dem Sozialgericht Regensburg einen wichtigen Erfolg im Schwerbehindertenrecht erzielen. Mit Urteil vom 23.06.2026 (Az. S 13 SB 106/24) hat das Sozialgericht Regensburg den Beklagten - Freistaat Bayern -  verurteilt, einen Grad der Behinderung (GdB) von 40 ab dem 12.11.2024 sowie einen GdB von 50 ab dem 13.03.2025 festzustellen. Damit wurde das von Beginn an verfolgte Ziel erreicht: die Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft (GdB 50).
Elternunterhalt 2026: Einschätzung von RA Klose in der Wiwo

Elternunterhalt 2026: "Müssen Kinder bald wieder für ihre Eltern zahlen?"

Seit einer Reform des SGB XII im Jahr 2020 mussten sich die meisten Kinder pflegebedürftiger Eltern keine Sorgen mehr machen, vom Sozialamt zur Kasse gebeten zu werden. Die Einführung der Einkommensgrenze von 100.000 Euro jährlich führte dazu, dass Elternunterhaltsfälle in der Praxis nahezu vollständig verschwanden. Doch nun könnte sich das (wieder) ändern. Im Zuge der aktuellen Diskussionen über die Finanzierung der Pflege wird darüber nachgedacht, die Regelungen zum Elternunterhalt erneut zu verschärfen. Die Wirtschaftswoche hat dieses Thema in einem aktuellen Beitrag aufgegriffen und dabei auch die Einschätzung von Rechtsanwalt Mathias Klose eingeholt.

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