Rechtsanwalt, Fachanwalt für Sozialrecht, Fachanwalt für Strafrecht Mathias Klose, Yorckstr. 22, 93049 Regensburg

Sozialrecht 2026: Was sich zum Jahresstart ändert

Der Jahreswechsel 2025/2026 bringt im Sozialrecht eine Vielzahl von Änderungen und Neuerungen mit sich. Für viele Menschen sind diese Regelungen schwer zu überblicken: Beitragssätze ändern sich, Leistungsbeträge werden angepasst und zugleich stehen größere Reformen im Raum, die öffentlich intensiv diskutiert werden, aber (noch) nicht vollständig gelten. Gerade für juristische Laien ist es oft schwierig zu unterscheiden, was seit dem 1. Januar 2026 tatsächlich verbindlich ist und was bislang nur angekündigt oder politisch umstritten ist. Im Folgenden geben wir einen verständlichen Überblick über die wichtigsten Punkte – und zeigen auf, warum eine fachkundige anwaltliche Beratung im Sozialrecht in diesem Jahr besonders sinnvoll sein kann.

Erfolgreiche Verteidigung gegen den Vorwurf des unerlaubten Entfernens vom Unfallort

Strafverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort gehören zu den Klassikern im Verkehrsstrafrecht. Sie sind für Betroffene jedoch alles andere als banal: Neben Geld- oder Freiheitsstrafen drohen regelmäßig auch empfindliche Nebenfolgen wie Fahrverbote oder sogar der Entzug der Fahrerlaubnis. Umso wichtiger ist eine frühzeitige und sorgfältige Verteidigung - wie ein aktulles Verfahren aus unserer Kanzlei beispielhaft zeigt.

Fernbleiben von der Hauptverhandlung – nicht jedes Ausbleiben ist ein Fehler

Das Erscheinen zur Hauptverhandlung ist für Betroffene in Bußgeldverfahren grundsätzlich verpflichtend, wenn es durch das Gericht angeordnet wurde. Dennoch zeigt ein aktueller Beschluss des Amtsgerichts Regensburg vom 10. Dezember 2025 (Az. 31a OWi 606 Js 20701/25), dass ein Nichterscheinen nicht automatisch rechtlich nachteilig sein muss – entscheidend ist, ob das Fernbleiben entschuldigt ist.

Alle Artikel von Rechtsanwalt Klose in der Wirtschaftswoche 2025

Auch im Jahr 2025 durfte Rechtsanwalt Mathias Klose (Fachanwalt für Strafrecht und Fachanwalt für Sozialrecht) seine Expertise mehrmals in der Wirtschaftswoche (WiWo) einbringen. In verschiedenen Beiträgen hat er aktuelle und praxisrelevante Fragen insbesondere aus dem Krankenversicherungsrecht und dem Pflegerecht beleuchtet – Rechtsgebiete, die viele Menschen unmittelbar betreffen und zugleich stetigen rechtlichen Veränderungen unterliegen. Zum Jahresende möchten wir Ihnen insbesondere diese Veröffentlichungen gesammelt vorstellen. Die nachfolgende Übersicht bietet Ihnen einen kompakten Überblick über die erschienenen WiWo-Artikel und ermöglicht den direkten Zugriff auf die jeweiligen Beiträge:
Erfolgreicher Widerspruch - unbefristete Erwerbsminderungsrente

Volle Erwerbsminderungsrente nach Ablehnung bewilligt

In einem aktuellen Mandat konnten wir erneut zeigen, dass sich ein Widerspruch gegen die Ablehnung einer Erwerbsminderungsrente lohnen kann – insbesondere dann, wenn psychische Erkrankungen nicht ausreichend berücksichtigt wurden.   Ausgangslage: Ablehnung trotz schwerer psychischer Erkrankung Unser Mandant beantragte im Mai 2025 eine Rente wegen voller Erwerbsminderung. Hintergrund war eine schwere und chronische Depression, die ihn bereits seit längerer Zeit erheblich in seiner Leistungsfähigkeit einschränkte. Die Deutsche Rentenversicherung Bund lehnte den Antrag mit Bescheid vom 15.05.2025 ab. Zur Begründung wurde ausgeführt, dass aus medizinischer Sicht keine Erwerbsminderung vorliege. Zwar wurde eine psychische Erkrankung erkannt, gleichwohl ging die Rentenversicherung von einer vollschichtigen Leistungsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aus.

Kanzleizeiten über Weihnachten und den Jahreswechsel

Auch während der Weihnachtszeit und rund um den Jahreswechsel sind wir für Sie da. Bitte beachten Sie jedoch folgende Besonderheiten: Unsere Kanzlei bleibt am 24.12.25, am 2.1. und am 5.1.26 geschlossen. An allen übrigen Werktagen stehen wir Ihnen grundsätzlich zur Verfügung. Da unsere Mitarbeiterinnen ab dem 23.12.2025 aber überwiegend im Homeoffice tätig sind, bitten wir Sie, persönliche Vorsprachen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung wahrzunehmen. Termine können gerne telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden. Ab dem 7.1.26 sind wir wieder wie gewohnt für Sie erreichbar.
Sozialgericht Regensburg (15.12.25): Gesamt-GdB 60 bei Post-Covid u.a.

Erfolg im GdB-Verfahren: GdB 60 und Merkzeichen G nach Post-Covid

In einem von unserer Kanzlei geführten Verfahren vor dem Sozialgericht Regensburg (Az. S 4 SB 341/25) konnten wir für unsere Mandantin einen deutlichen Erfolg im Schwerbehindertenrecht erzielen. Nach anfänglicher Feststellung eines Grades der Behinderung (GdB) von lediglich 40 und Ablehnung des Merkzeichens G lenkte die Behörde nach Einholung eines gerichtlichen Sachverständigengutachtens ein: Im Wege eines Vergleichs wurde schließlich ein GdB von 60 sowie das Merkzeichen G anerkannt.

Kanzlei

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Telefax: 0941 307 44 55 1

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Web: www.ra-klose.com 

Montag - Donnerstag: 8.30 - 17.00 h
Freitag: 8.30 - 13.00 h

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